Mori no kokyu

Eingeladen zu Favoriten 2014

Ein Garten, pulsierende Musik, fünf Jahreszeiten, ein Butterkünstler. Plötzlich Stille: Hinten beginnt eine riesige Sonne zu glühen, der Garten bleibt kühl und nass. Eine unzugehörige Figur singt ihren Song: Mit Fremden intim sein.

In Düsseldorf und Umgebung leben viele Japanerinnen und Japaner. Die meisten von ihnen sind in Japan aufgewachsen und dem Ruf ihrer Arbeit gefolgt, für zwei oder drei Jahre ihr Leben an das andere Ende der Welt zu verlegen. Andere bleiben oder sind schon lange da. Sie pflegen ein kleines japanisches sogenanntes Parallelsystem in Düsseldorf. Eine Insel im Rheinland, abseits der großen Insel, weit weg.

vorschlag:hammer  hat ein Ereignis zwischen Dokumentation, Geisterbahn, Musical und Meditation kreiert. Sie sind Menschen repräsentativ und privat begegnet, haben an Meditationen teilgenommen und Schulen besucht, haben Ozu oder Kurosawa Filme geschaut und Roland Barthes gelesen. In einer riesigen Installation entsteht ein Garten, der zugleich realer und fiktiver Ort ist und in dem eine für sich funktionierende Welt erschaffen wird, in welche die Zuschauer und Zuschauerinnen eingeladen sind: Wir wollen kein Abbild schaffen, sondern aus Beobachtungen eine eigene Welt kreieren, in der sich alle aufhalten und weiter beobachten können.

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